Syltfunk – Söl´ring Radio

Bürgerinitiative „Klinik in Not“ zeigt Flagge

Am 20. Oktober lud die Bürgerinitiative „Klinikum in Not“ zu einer Demonstration vor dem Amtsgebäude des Amtes Südtondern ein. Seit mehreren Monaten ist nun bekannt, dass in Niebüll, Wyk und Westerland keine Geburtshilfe mehr verfügbar ist. Siggi Schmantek als Sprecher der Bürgerinitiative stellt das neue Projekt zur Erhaltung des Klinikum Nordfriesland vor. Es gibt einen wichtigen Aspekt, weshalb sich die Bürgerinitiative für den Vorplatz des Amtsgebäudes entschieden hat. Siggi Schmantek spricht nicht nur das Klinikum in Niebüll in seiner Rede an, sondern beschäftigt sich auch mit den umliegenden Kliniken auf den Inseln, denn dort herrschen ähnliche Situationen, wie in Niebüll. Amtsvorsteher Peter Ewaldsen reagiert auf die Bürgerinitiative und hat eine eigene Meinung, wie man im Kreis Nordfriesland an das Thema hätte heran gehen können.
Es wurde zudem auch ein Neubau angesprochen, der bereits in der Planung sei. Ein zentrales Krankenhaus stelle sich der Kreis Nordfriesland demnach in Breklum vor, ob dies Realisierbar sei, fragte sich auch der Amtsvorsteher Südtonderns. Peter Ewaldsen wirft den Abgeordneten des Kreises mangelnde Neutralität vor. Mit Blick auf die Insel Sylt kritisiert Ewaldsen den Wegfall der Geburtsstationen.
Was können nun die Bürgerinnen und Bürger des Amtes Südtondern und Umgebung gegen das weitere Vorgehen des Kreis Nordfriesland tun? Es gab mehrere Demonstrationen gegen die Entscheidung des Kreises Nordfriesland, die Kliniken im Umland zu schließen. Man fühle sich jedoch bei der Bürgerinitiative im Stich gelassen. Es bleibt nun abzuwarten, wie der Kreis Nordfriesland auf die Initiative reagiert, ob eine Antwort seitens der Abgeordneten folgt.
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Liveschaltung während der Demonstration

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